Fortsetzungsroman

von

 

Pauli Esposito

 

Wir stammen nicht vom Affen ab! Teil I

(Urheberrechte und Copyright © by Pauli Esposito)

 

 

Wenn eine Gruppe von Menschen, mit einer Ideologie, einer Gesinnung, einer bestimmten Weltanschauung oder gar Doktrin eine große Masse von Menschen beeinflussen wollte oder will, erschafft sie sich zunächst ein Medium. Klassische, und uns allen bekannte Beispiele sind Propaganda-Zeitschriften, welche an Völker abgegeben wurden und werden, die entweder abgeschirmt von andern Meinungen und Ansichten lebten und leben oder sogar abgeriegelt und isoliert von andern Einflüssen dahin vegetieren. Als die wohl besonders abstrusen Ideologien, gelten sämtliche religiösen Werke inklusive ihre weit über 3000 artifiziellen Götter, von denen zwar alle in irgendeinem Material, welches der Planet Erde verfügbar hat – also von Lehm bis Gold – erschaffen wurden, jedoch bei allem Bemühen ihrer Schöpfer (den Menschen), kein einziger zum Leben erweckt werden konnte. Dies, von „Anno Domini“ bis heute.

 

Diese Doktrin hat immerhin dazu geführt, dass sogar heute noch ein Mensch rechtlich belangt werden kann, wenn er eine Gotteslästerung begeht. Man muss sich das einmal vorstellen, ich kann es zwar nicht, frage mich natürlich trotzdem, wie das in der Praxis gehandhabt wird? Aber schlussendlich sehe ich auch nicht ein, warum jemand über etwas lästern soll, wenn er doch weiß oder überzeugt davon ist, dass es gar nicht existiert? Sie vielleicht?

 

Es gibt so unzählig viele literarisch begabte Menschen, die in ihren Werken versuchen zu ergründen, woher der Mensch kommt, und um das Thema zusätzlich noch zu verkomplizieren, fragen sie auch noch nach dem Sinn des Daseins! Fast alle fragen sich, warum sich der Mensch so viel Zeug vorstellen kann, das es gar nicht gibt. Drachen, Einhörner, Marsmenschen, Monster, Götter, Yetis und weiß der Geier was noch alles. Die Genies unter den Menschen können sich sogar mit bereits Verwesenden kurzschließen. (behaupten sie zumindest). Ich habe das auch einmal versucht, es hat aber nicht geklappt. Ich habe es dann halt akzeptiert und festgestellt, dass ich nur zu den normal Begabten gehöre.

 

Dafür kann ich aber analytisch denken, und dies führt mich wieder zurück zu all den Schreibenden, die ich gelesen habe, von denen ich jedoch, zugegebener Massen, einige vorzeitig in die Ecke schmiss. Also ich meine natürlich ihre Bücher, nicht die Verfasser!

 

Pauli Esposito („wir stammen nicht vom Affen ab, sondern entwickeln

uns allmählich zu ihm hin, schaut euch doch einmal aufmerksam um!“)

 

Interessant finde ich – besonders bei den Philosophen – dass die, wenn sie den Menschen oder sein Verhalten beschreiben, fast alle in der WIR-Form schreiben. Sie setzen als Selbstverständlichkeit voraus, dass alle Menschen so denken und handeln, wie der Philosoph es darstellt. Dass dies ein schwerwiegender Irrtum ist, um nicht zu sagen, eine Zumutung sondergleichen, lasse ich einmal großzügig unter den Tisch fallen, denn es lohnt nicht, sich über philosophisches zu ärgern, besser ist, man begegnet diesem Phänomen mit Argumenten oder schmeißt eben das Buch zu den andern weggeschmissenen!

 

Bei genauem Hinsehen stellte ich fest, dass sehr viel philosophische Literatur zu haben ist. Viele Werke gipfeln auffälligerweise darin, dass sie eine Fülle von Zitaten und Aussagen anderer (früher gelebten) Geistes-Arbeiter beinhalten. Oft genug fragte ich mich, was hat denn nun der Verfasser selber niedergeschrieben, wenn der Hauptanteil seines Werkes nur Anmerkungen dritter ausmacht? Denn wenn er das alles wegließe, würde sein Werk zu einem Büchlein herabgemindert, was doch entlarvt, dass ihm selbst gar nicht so viel Eigenes dazu eingefallen ist!? 

 

Versucht, mir vorzustellen, was wohl der große Unterschied ausmacht, zwischen zwei Verfassern, von denen einer nur schreibt, was in seinem Geist vorgeht und ein anderer, der sich schreibend auf seine Taten berufen kann. Also etwas veranschaulichter formuliert, beispielsweise der Vergleich zwischen einem Arthur Schopenhauer (1788 bis 1860) und  Alexander von Humboldt (1769 bis 1859). Ein Geist-Reisender gegen einen Weltreisenden. Geisteswissenschaft gegen Substanzwissenschaft. Der eine hat, zugegebener Maßen ein vielfältiges Tummel-Feld vor sich worin er sich sehr großzügig ausleben kann, bespickt mit Spekulationen, Vermutungen bis hin zu dreisten Behauptungen. Im Ergebnis mangeln die Taten, die Nachweise und der Nutzen. Während der andere als Grundlage Realität und Substanz zur Verfügung hat und im Ergebnis ein allgemeiner Nutzen für die Menschheit resultiert.

 

Natürlich gebe ich gerne zu und kann sogar verstehen, dass das Thema ›woher kommen wir, welchen Sinn hat unser Dasein und wohin gehen wir› eine sehr spannende Frage darstellt und ebenso großzügigen Spielraum für alle möglichen Phantasien bietet. Doch zunächst die banale Frage; welchen Nutzen hätten wir davon, wenn wir all das schlüssig wüssten? Wären wir dann anders? Würden wir uns anders benehmen? Ich behaupte, Nein! Denn wie oft haben Menschen nach Ende eines Krieges gesungen, getanzt, lagen sich in den Armen, weinten und lachten vor Freude und alle waren sich einig; „nie wieder Krieg!“ Und danach? Soviel zum Nutzen, wenn wir etwas wüssten!

 

Die festgefahrene Herkunftsfrage, worin sich die Wissenschaftler mehr oder weniger einig sind und es der Evolutionstheorie zuschreiben, diese jedoch laufend mit neuen Theorien bespicken, erreichen alle den ominösen Punkt, der ein Bergsteiger erreicht und darüber Hypothesen aufstellt, was zeigt sich mir, wenn ich den letzten Gipfel erreicht habe? Was werde ich auf der andern Seite sehen? Ein fruchtbares, grünes Tal? Ein Meer? Eine Sandwüste? Eine Eiswüste? Ein Nichts?

 

Die Bibel Schreibenden gelangten auch bis an den letzten Berggrat. Sie erzählten viel, sie erwähnten unendlich viele Namen, ja die ganzen Familien-Stammbäume ihres auserwählten Volkes bis sie zu diesem Punkt gelangten. Doch dann wussten sie nicht mehr weiter. Sie hatten so viel zusammengeschustert und erzählt, dass sie sich bewusst wurden, dass die Menschheit nicht nur aus Einfaltspinseln bestehen wird, sondern einige auch einmal nach ein paar Beweisen Ausschau halten würden.

 

So, wie ein professioneller Bankräuber nicht nur den Weg bis zum offenen Tresor der Bank plant, sondern darüber hinaus auch seinen Abgang, seinen Fluchtweg und das Spurenverwischen sichergestellt haben will, war auch den Bibelschreibern ein plausibles ›Nachher‹ auferlegt. Sie schafften dies bravourös. Die Sintflut spülte alles Alte weg!

 

Als ich mich (als nicht Philosoph natürlich) dazu entschloss, mit dem Thema  ›woher kommen wir‹ ganz unabhängig und losgelöst von festgefahrenen Volksschul-Lehren und Kartell ähnlichen Wissenschafts-ja-Sagern zu beginnen, dieser Frage seriös nachzugehen, war ich bereits 50 Jahre alt, also alt genug, um nicht einem indischen Guru auf den Leim zu gehen und ebenso wenig mich von typischen Hundstage-Pressemeldungen beirren zu lassen (Yeti wurde von einem Japaner gesichtet und fotografiert und zwischen Fort William und Drumnadrochit tauchte Nessie wieder einmal auf), begann ich mit lesen. Viel, gezielt, zog Vergleiche, notierte mir auffällige Widersprüche, machte unzählige Notizen und als ich die mir auferlegten Philosophen durch hatte, machte ich mich über die Geschichte her. Vier Jahre lang. Es wurde richtig spannend!

 

 

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oder hier, bei Pauli Esposito.

"Unsere Zukunft blickt uns sehr skeptisch entgegen. Würde ich auch, wenn ich schon da wäre!"

    (Pauli Esposito)

Wir stammen nicht vom Affen ab! Teil II

(Urheberrechte und Copyright © by Pauli Esposito)

 

Die ganze Evolution wäre eigentlich ein „einfach Ding“, wäre da nicht das Phänomen, dass sich von den Millionen von Spezies, die jemals diesen Erdball bewohnten und bewohnen sich ein einziges insofern abhebt, als es zu Dingen befähigt wurde oder von Natur aus war und ist, was alle andern nicht erreichten oder einfach nicht hatten oder haben. Die Theorien der Forscher wichen und weichen diesbezüglich immer wieder etwas voneinander ab, wurden in Einzelheiten laufend revidiert, doch wenn ich die Pioniere heranziehe, die sich mit der Herkunft des Säugetieres Mensch befassten, waren sie sich in der Basis alle einig. Leben entstand aus dem Wasser, aus der Feuchte, aus dem Schlamm. Doch das scheint mir schon etwas sehr festgefahren dürftig, denn aus dieser Basisrezeptur stammt  doch alles organische Leben ab. Nachdem dies nun einmal „festgelegt“ war und wurde, wagte sich keiner der nachfolgenden „Forscher“, dies erneut infrage zu stellen, denn in der Wissenschaft gibt es feste Kartelle, wer einem solchen angehören will, hat sich an die anerkannten Errungenschaften zu halten, wenn nicht, würden seine späteren Entdeckungen niemals anerkannt. Er würde sogar ausgestoßen.

 

Solches ist mir übrigens überall und immer wieder begegnet. Auch in der Kunst, speziell in der Malerei, wo sich gewisse Pappenheimer das Recht herausnahmen, Kunstwerke von andern großen Künstlern als  „Makelwerke“ abzutun, die nicht als „anerkannte Kunst“ bewertet werden könnten. (Raumaufteilung, Tiefenwirkung, Farbausgewogenheit, Licht- und Schatteneffekte, Titten Größe zum gebärfreudigen Becken bei den Frauen nicht konform und andere endlose Rügen). Was für eine unverfrorene Arroganz! Bezeichnend dabei ist interessanterweise, dass viele Kritiker (das ist vermehrt sogar heute noch so), von der Materie selber gar keine Ahnung hatten und haben. Der Musikkritiker hat weder ein Konservatorium besucht, noch spielt er selber ein Instrument, von Beruf ist er Spengler und der Kunstkritiker hatte noch nie eine Staffelei von nahe gesehen. Noch extremer sieht es bei der Filmproduktion aus, viele Filme kommen heute sogar ohne Schauspieler aus, weil es der Computer einrichten kann, einen Kriegsfilm oder noch einfacher, irgendein galaktisches Space-Abenteuer zu produzieren. Solcher Lichtbildstreifen Müll gibt es genauso zahlreich wie die als Putzlappen gedachten T-Shirts aus Taiwan.

 

Eigentlich gehörten die hier gerade erwähnten Begebenheiten nicht zu meinem brisanten Thema, aber ich erwähne sie aus einem ganz bestimmten Grund.

 

Das große Fragezeichen ist doch bis heute nicht beantwortet. Wie fand denn nun die große „Verkabelung“ statt? Das sehr interessante Buch von Yuval Noah Harari „eine kurze Geschichte der Menschheit“, führte auch diesen, zweifelsohne belesenen und intelligenten Mann an den in meinem ersten Teil genannten Berggrat. Was zeigt sich mir hinter dem Gipfel? Doch auch er muss dies dem Unwissen überlassen. Bei der „Verkabelung“ hört alles auf. Die Rede ist, für nicht eingeweihte, vom menschlichen Hirn. Dieser komische Apparat, der sich Dinge vorstellen kann, die es gar nicht gibt?! Und von den Zig-Millionen Spezies, die da waren und noch sind, schlägt, oder besser schlug, irgendwann großflächig ein Blitz ein, päänng … und trifft nur das eine Säugetier. Uns!

 

Es gibt gute und schlechte Märchen, traurige und fröhliche. Das Gräuelmärchen vom alten, langbärtigen Allrounder, der mit etwas nassem Dreck den Homo Sapiens erschaffen haben soll und ihn dann später auch noch verkabelte, kann man einem tätowierten Analphabeten, wie es sie heute zuhauf gibt, verkaufen, aber nicht mir.

 

Denn was, wenn es nun all diese Dinge, die wir uns vorstellen, wirklich gibt? Nicht da wo wir sind, jedoch woanders, vielleicht da, wo wir wirklich herkommen, die Verkabelung bereits vollzogen? Ganz große Mühe bekunde ich mit dem Widerspruch, dass wir ja nicht einmal aus der jüngsten Zeit etwas nachweisen können. Der erste Fotoapparat soll angeblich 1839 konstruiert worden sein. Das war ja gestern! Schauen Sie sich einmal zehn verschiedene Porträts von Wolfgang Amadeus Mozart an, und andere, fairerweise als er etwa 20 bis 25 Jahre alt war. Der schaut doch zehnmal verschieden aus. Wie hat er denn wirklich ausgesehen? Wissen wir höchstens andeutungsweise. Woher wollen wir denn Wissen, was etwas weiter zurück los war, vorgestern, geschweige denn sehr viel weiter zurück? Vorvorgestern! Aufgrund von Skeletten, Bauten, Fossilen, lässt sich bestimmt vieles errechnen, aber was wirklich los war und passierte sind reine Vermutungen und Spekulationen. Viele Räubergeschichten …, und, wir gelangen wieder an denselben Punkt, wo bleibt denn der Nutzen des Wissens? Die Kernspaltung? Organtransplantationen? Auf den Mond fliegen? Die künstliche Intelligenz, die Roboter? Elektronik? Die großartige, medizi-nische Entwicklung? 

 

Und wenn wir nun diese weltlichen Errungenschaften des verkabelten Homo Sapiens – wie in einer buchhalterischen Bilanz – auf der Aktivseite aufführen und nun zu den Posten der Passiven schreiten, um eine Erfolgsrechnung erstellen zu können (bzw. eine Gewinn- und Verlustrechnung, weil Erfolg ja sowohl ein Gewinn, als auch ein Verlust bedeuten kann), dann …, wird es brenzlig! Wer übernimmt jetzt die Aufgabe, die Passiven zu nennen, ohne an der Gewaltlüge des Säugetieres Mensch abzuprallen? Dem Vorgaukeln einer heilen Welt!

 

Die verkalkten Volksschullehren. „Zuerst war das Feuer“, ein dämlicher Märchenfilm mit angemalten Darstellern und Stofftierchen. Nur erfundenes, erdachtes Zeug. Das hat doch mit wissenschaftlicher Arbeit nichts zu tun. Wenn heute ein Erwachsener einem 8-jährigen Jungen erzählt, geh mal mit deiner Familie in den Europapark, da gibt es zwei ausgewachsene Dinosaurier, dann rennt der begeistert nach Hause und weiß hinterher nicht, ob er nun seinem Vater oder dem Erzähler glauben soll. Wir wissen nicht einen Bruchteil davon, was behauptet wird. Der größte Teil ist reine Wichtigtuerei. Schäden der Verkabelung? Schäden durch das allmähliche degeneriert sein.

 

 

 

Und nicht zuletzt die unzähligen gezinkten, gelogenen und eigens zusammengeschusterten Überlieferungen. Viel Heroisches, viel Heldenhaftes! Und die Empfänger dieser Überlieferungen? Mitunter wir? Ganz einfach. Was uns gefällt, glauben wir, was uns nicht gefällt, glauben wir nicht! Das erklärt auch auf eindrückliche Weise, warum es hunderte von Sekten gibt, hunderte von politischen Meinungen und wenn jemand dann sämtliche Werke gelesen hat, aufmerksam gelesen, dann kommt er zum krönenden Fazit, dass dahinter nichts anderes gesteckt hat und noch immer steckt; um etwas durchzusetzen, haut man sich gegenseitig die Rübe blutig. Vorvorgestern, vorgestern, gestern, heute und morgen. Fanatische Psychos, sei es aus der Religion oder der Politik, Hose wie Jacke. Sie haben sich immer und überall die Birne eingeschlagen. Und was sehen wir heute? Sie tun es noch immer! Nur, jetzt sind es sehr viele geworden.

 

Da sich nun in dieser „heilen Welt“ kaum jemand finden lässt der bereit wäre, die Passiven dieser Bilanz wahrheitsgemäß zu betiteln und sie den Aktiven gegenüberzustellen, übernehme ich dieses trübe Amt.

 

Zunächst die naheliegenden, offensichtlichen Positionen:

 

Missgunst, Neid, Eifersucht, Hass, Rassismus,

Habgier, Egoismus, Lüge, Geld, Ruhm, Macht:

 

Danach die daraus resultierenden Errungenschaften:

 

Kernwaffenversuche, Einsatz chemischer Waffen,

Zerstörung und Mord durch Kriege, Aufrüstungen:

 

Organisiertes Verbrechen, Kriminalität, Mafia,

Bandenkriminalität, individuelle Kriminalität,

Drogenherstellung und Vermarktung:

 

Ausbeuter und Abzocker Staaten, Diktaturen,

Korruption, Terror, Folterungen, Hinrichtungen:

 

Vergewaltigungen, Kinderschändungen:

 

Eskalierte, nicht mehr kontrollierbare Überbevölkerung:

 

Eine industrielle Massenwirtschaft, Ausbeutung von

Land und Meeres Ressourcen zur Herstellung von

Unmengen an unnützem Plunder & Schrott. Luxusgüter

für die, welche über unbegrenzte Geldmittel verfügen:

 

Der Sache schon lange nicht mehr gewachsene Politiker:

 

Vorsätzliche Verbreitung von Verdummung und

Verblödung durch Werbung in allen Medien,

Brot und Spiele für den zunehmenden Pöbel:

 

So, jetzt kann der große Strich gezogen und das Total von Aktiven und Passiven eingesetzt werden. Wie wollen wir das nun beziffern? In Zahlen zu kleiden traue ich mich nicht, doch es müsste sein, denn darunter käme dann auf der einen oder andern Seite ein Differenzbetrag zustande, welcher gleichzeitig die Balance der Bilanz wieder herstellt, bzw. den Gewinn oder den Verlust ausweist.

 

Ich traue mich einfach nicht, denn ich weiß, was dabei herauskommen würde. Eine totale Bankrotterklärung dieses Planeten. Das kann ich dem Homo Sapiens nicht antun, denn ich bin ja auch einer! Aber es wird noch dicker kommen, denn je länger ich die Positionen der Aktivseite betrachte, desto mehr steigt in mir die Erkenntnis und das bare Grauen auf, dass einige davon auf der falschen Seite platziert sind!

 

Also, abschließend zum 2. Teil so viel; die „Verkabelung“ hat mitnichten irgendwann mit einem Blitzschlag oder einem Kurzschluss oder einem erneuten Big Bang stattgefunden. Sie war schon da, als der Mensch auf diesem Planeten auftauchte. Durchaus möglich, dass er damals noch auf allen Vieren einher galoppierte, das ist jedoch nicht von Belang. Von Belang ist aber, dass er nicht vom Affen abstammt, denn den Affen gibt es ja immer noch und er hat verschiedene Vorzüge, die der Homo Sapiens nicht zu bieten hat. Er mordet nicht, er schmeißt nicht mit Sprengkörpern, Granaten und Bomben um sich, schändet keine Kinder und weiß nichts von organisiertem Verbrechen. Außerdem, und das ist ganz entscheidend, hat er sich nicht selber degeneriert, von der Natur entfremdet. Im Gegenteil, er ist ein Teil von ihr, lebt in ihr. Er ist eine Ur-Spezies der Natur. Gegen ihn kann das Säugetier Mensch gar nicht mithalten. Es wäre, – in der Natur auf sich alleine gestellt – schlicht lebensunfähig. Der große Naturliebhaber, der Mensch! Wie toll ist es doch, festzustellen, wie er aktiv mithilft, das Paradies, wo er hingebracht wurde, täglich zu zerstören. Und dann nimmt er noch für sich in Anspruch, von einem höheren Wesen abzustammen? Welch geistige Umnachtung!

 

Fortsetzung folgt …!

 

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beim Fortsetzungsroman von Pauli Esposito

 

 

"Schlagt euch das aus dem Kopf und schmückt euch nicht mit fremden Federn!" (Pauli Esposito)

Wir stammen nicht vom Affen ab! Teil III

(Urheberrechte & Copyrights © by Pauli Esposito)

 

 

Das große Bedürfnis des Menschen, andere von irgendeinem Schmarren zu überzeugen, ist eine unumstößliche Tatsache. Oftmals geht es dabei nicht einmal in erster Linie um Wissen, sondern um Glauben. Ein Mensch, welcher von einem andern Menschen auf irgendeine Weise beeindruckt ist, glaubt diesem fast vorbehaltlos alles. Das fängt an beim „billigen Jakob“ auf dem Markt, zieht sich durch die gesamte Volks-schuldoktrin was Geschichte und Religion anbelangt, bewegt sich stur durch alle nachmaligen Verkaufskurse – egal welcher Brachen und gipfelt nicht zuletzt im Hinterzimmer jeder Bank, wo der „ausgebildete“ Anlageberater dem potenziellen Investor genau das erzählt, was dieser gerne hören möchte, damit er mit seinem Vermögen da bleibt und nicht „fremd geht“.

 

Wozu soll also der Mensch noch selber denken oder gar kritisch sein? Insbesondere dann, wo doch glauben selig macht. Dies stimmt zwar A) in der Sache nicht und B) ist es auch zeitlich sehr befristet. Diese Tatsache beweist sich selbst durch die Umstände, dass der Betrogene beim billigen Jakob nie mehr kauft, die Volksschuldoktrin schon seit Jahrzehnten abbröckelt, (tausende von Kirchen sind zum Verkauf angeboten oder werden abgerissen!), während jedoch die Verkaufskurse, besonders im oberen Kader größerer Unternehmungen nach wie vor auf „trimm dich fit Strampler“, ausgerichtet sind, denn die Wirtschaft ist der wirklich einzige und bei der vorherrschenden Überbevölkerung allerletzte Herz-Schrittmacher, der die Existenz (das Überleben) des Menschen noch auf wackligen Füßen gewährleistet. Einigen geht es dabei wirtschaftlich sehr gut, viele kommen prima über die Runden, ein sehr großer Anteil lebt permanent au bord de la faillite und der größte Rest lebt in der Misere. Sollte also dieser „Herzschrittmacher“ aussteigen …, dann, good night Babe!

 

Auch der Investor, der vom Banker hinters Licht geführt wurde, hat nur die Wahl, zum nächsten zu gehen, also die Bank zu wechseln. Er muss also wieder einem „neuen“ Laberer glauben, denn die Alternativen wären, sein Geld in der Matratze aufzubewahren oder es im Garten zu vergraben oder sich selber um die Anlagen kümmern.

 

Wie labil sich das Ganze präsentiert, veranschaulicht uns auf eindrückliche Weise das niedliche Corona Virus, auf das ich nicht auch noch eintreten werde. Mir genügt dabei völlig, das saudumme Verhalten vieler Menschen, jedoch auch die Anfälligkeit des oben erwähnten Schrittmachers.

 

 

Aber! Gloria! Viktoria! Keine Angst meine Lieben, denn jetzt kommt der absolute Knüller. Der Größenwahn der EU-Verantwortlichen! Und diesmal will man nicht mit ein paar Knallerbsen, sprich Milliönchen rumballern, nein, denn nach der über Jahrzehnte gemachten Erfahrung, dass die armen Drittweltländer mit Geld eh nicht umgehen können und somit weder Kredite noch deren Zinsen jemals zurückführen konnten und können, werden jetzt gleich Milliarden versenkt, oder verschenkt? Egal, gehupft wie gesprungen, es kommt auf dasselbe heraus.

 

Als gebürtiger Italiener weiß ich seit meiner Jugend, wie schön Italien ist. Der amtierende Premier, Giuseppe Conte, hat das offensichtlich als „Halbblinder“, eben gerade erst festgestellt und will nun mit seinem Regierungs-Gefolge die Ärmel hochkrempeln, denn die Chance, 173 Milliarden Euro als Zuwendungen und zinslose Kredite zu erhalten, dürfte sich mit Sicherheit nie mehr wiederholen!

 

Dabei scheute sich Conte nicht, gleich die ganze Gala an Prominenz aus Politik, Wirtschaft und gehobener Gesellschaft einzuladen. Die prunkvolle Villa Pamphili in Rom, sollte wohl schon symbolisch vorankündigen, wie schnell man dazu bereit ist, das in Aussicht gestellte Geld ebenso speditiv und nach bereits ausgehandelten Schlüsseln wieder zu „verteilen“.

 

Mit der Schönheit Italiens soll eine ökologische Wende und ein modernes Land eingeläutet werden!? Schönheit vor Reichtum? Warum nicht? Nicht erwähnt wurden von ihm und seinen Hosentaschen-Genossen, die Tatsache, dass Italien eine der weltweit höchsten Staatsverschuldung aufweist, nämlich zurzeit schlappe 2,3 Billionen Euro!

 

Für diejenigen, welche in der Schule Mühe mit Mathe bekundeten, hier eine kleine Hilfeleistung; eine Milliarde ist eine 1 mit 9 Nullen und eine Billion ist eine 1 mit 12 Nullen. Das EU-Coronavirus-Hilfe-Paketchen (welches bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zugestanden wurde) wäre also gerade mal ein Almosen dafür, den bestehenden Schuldenberg abzubauen, was einem Anteil von 0,75 % gleichkäme! Wer möchte sich da nicht gleich jetzt schon eine Pappnase umhängen?

 

Natürlich sind die 173 Milliarden nicht dafür vorgesehen, sondern vielmehr so gedacht, dass damit ein nationaler Wirtschaftsaufschwung erarbeitet werden kann, der es dann wiederum ermöglichen könnte, (in einigen Jahren) den genannten Schuldenberg weniger schnell weiter wachsen zu sehen. Gut, okay, va bene. Wenn ich nun noch an Griechenland und Spanien denke …, dann hänge ich mir doch lieber heute schon eine Pappnase um!

 

Begucken wir die Dinge doch einmal so realistisch wie irgend möglich. Geld bewirkt letzten Endes gar nichts, wenn nicht andere, viel wichtigere Ressourcen mitwirken. Wir können aus der jüngeren Vergangenheit ohne Wenn und Aber feststellen, dass von den Zig-Billionen, die irgendwo als Kredite in dieser Welt an unmündige Staaten verheizt wurden, nicht ein einziger in der Lage war, daraus etwas Konstruktives auf die Füße zu stellen, geschweige denn, das Geld jemals wieder zurückzuzahlen.

 

Hat es vielleicht damit zu tun, dass der Mensch mit seinem eigens erfundenen, Kunststoff-Austauschmittel, Geld, gar nicht zurechtkommt? Egal, ob er viel, wenig oder nichts hat? Denn er hat ja auch die „Zeit“ erfunden. Zeit gab und gibt es keine auf diesem Planeten. Auch damit kommt der Mensch nicht zurecht. Sein befristetes Dasein sperrt ihn in seine erfundene Zeit, welche ihm fehlt, dann wieder davonrennt zuweilen sogar still steht und manchmal auch gar nicht vorhanden ist.

 

Als besonders bemerkenswert jedoch beurteilen wir (unsere Gesinnungsgemeinschaft), die Tatsache, dass der Mensch, spätestens von dem Zeitpunkt an, als die ersten, glaubwürdigen Überlieferungen begannen, einen unübersehbaren Drang verspürte, diesen Planeten wieder zu verlassen. Zunächst hat er sich auf das Fliegen beschränkt. Immer höher, immer weiter, immer länger.

 

Weiter zurück jedoch die verschiedenen Mythologien. Nicht uninteressant, jedoch global vermerkt nichts weiter als Räubergeschichten über Götter.

 

Doch dann der Griff zum Himmel. Babylons Turm und spätestens als der erste Flug gelang um 1903, bekannte sich die Literatur und danach der Film (Scifi) zur großen Sehnsucht. Universum, andere Planeten, Galaxien, da wollen wir (wieder) hin. Ein Mysterium wurde geweckt, welches in unendlichen Fantasien ausgelebt wurde und wird, und da womöglich seit ein paar tausend Jahre schlummerte.

 

Der Wettlauf zum Mond, auch wenn er rein technische und politische Vormachtstellung bedeutete. Doch auch der nicht politisch interessierte Mensch fieberte mit. Unvergesslich der Tag, als der erste Mensch den Mond betrat. Ein letztlich fast lächerliches Unterfangen oder eine Nachmittagstour mit dem Fahrrad, gemessen an der Unendlichkeit der Galaxien, deren Gesamtzahl ab 50 Milliarden bis über 2 (zwei) Billionen (vergesst die Nullen nicht!) reichen soll. Letztlich, wie so vieles, was der Mensch zu wissen vorgibt, unerheblich. Wir wissen ja mittlerweile genau, wie sich das verhält mit dem Nutzen von Wissen!

 

Der verhängnisvolle Akt zwischen einem „Planetaren“ und einem planetarischen Tier führte zu einer Missgeburt. Und da sich dieser Akt wiederholte, führte es zu weiteren Missgeburten. Diese Missgeburt entpuppte sich als das Säugetier Mensch.

 

Das unermessliche Glück, das diesem Säugetier widerfuhr, war, dass die „Planetaren“ diesem in allen Bereichen um Lichtjahre voraus sind. Außerdem kennen sie weder Hass, Mord noch Totschlag, waren besorgt um diese Missgeburt bis am Tage der Erkenntnis, als sie schlüssig feststellen mussten, dass trotz allem Bemühen, aus diesem organischen Lebewesen, nie etwas Positives werden kann. Sie sahen nur die eine Möglichkeit, eine Verbannung ins Auge zu fassen und es in seinem gänzlichen Vorkommen von ihrem gepflegten Planeten zu entsorgen. Da jedoch eine Vernichtung aus ethischen Motiven nicht infrage kam, begaben sie sich mit den Missgeburten auf eine Art Odyssee mit der Order an die Besatzung des Raumschiffes, solange zu suchen, bis sie einen Planeten gefunden haben, der das Überleben dieser Spezies gewährleistet. Sauerstoff, Wasser, Licht und Erde.

 

Fortsetzung folgt …!

 

Hier, bei Pauli Esposito und im August-Newsletter 2020

 

Wir stammen nicht vom Affen ab! Teil IV

(Urheberrechte & Copyrights © by Pauli Esposito)

 

 

 

Eindrückliches prägt sich in das Erinnerungsvermögen ein. Auch, wenn es manchmal nur im Unterbewusstsein geschieht. Einer dieser Eindrücke, der sich in der Verkabelung des Säugetiers Mensch fest archivierte, war, „bei Nichtgefallen entsorgen“, ohne sich dabei jedoch die Hände allzu schmutzig zu machen.

 

 

Eine Variante, sich von unbrauchbaren, störenden oder gar kriminellen Subjekten elegant zu trennen, war die Aussetzung. Als dann allmählich die sogenannte „Zivilisation“ Einzug hielt, wurde diese als gesetzeswidrig qualifiziert. Zivilisiert werden, bedeutete gleichzeitig auch degeneriert werden. Je mehr sich der Mensch von der Natur entfernte (er behauptet heute natürlich immer noch das Gegenteil), sah er sich gezwungen – zumindest in größeren Gemeinschaften, Gesetze zu erlassen, welche dem Natürlichen diametral entgegenwirken. Das wohl perverseste Beispiel – um nur eines von unzähligen zu erwähnen ist unumstritten, dass Kindesschänder, Vergewaltiger und ihresgleichen heute rechtlich sogar noch geschützt werden. Geistig und psychisch neu aufgepäppelt, Urkunden beglaubigt vom „Experten“ als „gesund“ gestempelt, werden sie wieder auf die Menschheit, bzw. unschuldige Kinder, Mädchen,  Jungen und wehrlose Frauen losgelassen! Wie wäre es denn mit einer Kausalhaftung dieser Mittäter?

 

Die „Planetaren“, die damaligen Aussetzer des missratenen Homo Sapiens, besuchen oder besuchten nach ein paar tausend Jahre diesen Planeten Erde regelmäßig, um in Erfahrung zu bringen, wohin er es gebracht hat. Ihr Entsetzen, dass sie nicht mehr herkommen, muss grauenvoll für sie (gewesen) sein!

 

Ebenso grauenvoll muss es sich auch für den Menschen selber anfühlen, festzustellen, dass seine Verkabelung voll ist von unbeantworteten Fragen. Das Unterbewusstsein ist ein riesiges Archiv angereichert von nicht mehr zuordnungsfähigen „Informationen“, Vorstellungsängste, Visionen, Glaubens-formeln und Sehnsüchte, die er fühlt, aber nicht mehr benennen kann.

 

Anstatt das vorherrschende Paradies zu erkennen und es zu nutzen, verstrickte er sich in selbsterfundene Lügen. Erfindet laufend Abartiges, Widersinniges, Unnatürliches, dreht der Natur den Rücken und die, die es nicht tun, missbrauchten und missbrauchen sie, machen sie laufend kaputt, bestimmen das Ende dieses Planeten auf Sicht. Dermaßen brutal und egoistisch, weil auch ihr Dasein befristet ist. Wie viele Krankheiten führen wohl auf diese zunehmend kaputten Psychen zurück? Demenz? Diabetes? Krebs? Paranoia? Und noch ein paar Dutzend mehr?

 

Das absolut perverse Verhalten des Menschen erkennen wir schon daran, dass er sich selber dermaßen belügt, indem er Wasser predigt, jedoch Wein säuft. Umwelt versaut, jedoch Umweltschutz schreit. Allen andern Schuld zuweist, sich selber aber keiner bewusst sein will. Und so ganz nebenbei, sorgt er in seinem laufend degenerierenden Dasein, für eine absurde, nie bedachte Überproduktion seiner missratenen Spezies. Verantwortungslos, Scheuklappen tragend mit aufgesetzter rosaroter Brille sowie einem bei sich tragenden Maskensortiment im Koffer. Er produziert Terror, Horror, Gewalt, Grausamkeit, Mord, Tod, was er nicht nur selber ausübt, sondern es auch noch als Unterhaltung produziert und konsumiert.

 

Die Erfindung des Austauschmittels Geld war die frühe und absolute Abkehr vom Natürlichen. Schnell begriffen jene, die ohne jegliche Ethik bestückten, dass mit etwas völlig wertlosem (dem Geld), etwas sehr Wertvolles erstanden werden konnte. Zum Beispiel ein paar Goldmünzen gegen ein Dutzend mit Getreide bepackter Maultiere. (die Maultiere im Preis gleich mit eingeschlossen). Fairerweise dürfen wir anerkennen, dass, als das geprägte Geld noch aus Gold und Silber bestand, zumindest ein wertmäßiges Gleichgewicht da war, spätestens jedoch mit dem Papiergeld verlor Geld den Wert vollkommen. Er wurde und wird künstlich als Austauschmittel anerkannt, weil die ganze Welt, (die Missgeburten) mitmacht. Bewiesen ist meine Aussage dadurch, dass (ich habe hier nicht nachgeforscht), sämtliche Währungs-Crashs weltweit einen Totalverlust einer Geldeinheit bedeuteten. Und zwar Papier und Hartgeld. Wuuuusch! Nichts mehr wert, von einem Tag auf den andern! Das bringen nur geistig amputierte zustande. Banker, Regierungen. Machthabende. Ihre fadenscheinigen Begründungen, es wäre eben der nicht mehr aufzuhaltenden Inflation zuzuschreiben.

 

Stimmt nicht. Es ist alleine der Betrügerei zuzuschreiben, ein Austauschmittel erschaffen zu haben, welches schon bei der Einführung null Wert hat. Wenn ein Arbeiter drei mittelgroße Kartoffeln isst, um satt zu sein, geht er nicht her und pumpt seinen Magen noch mit Luft voll, um eine Inflation herbeizuführen! Solcherlei Schwachsinn ist nur auf dem Geldmarkt möglich. Auf einem Markt, wo sich schlechte Luft und wertlose Materie tummelt. Auf einem Markt, an dem man Dinge kaufen und verkaufen kann, welche man weder besitzt, noch besitzen wird noch jemals besessen hat. Abartig, Natur fremd, unnütz. Ein Tummelfeld für Wohlhabende, Spieler, Snobs, Gaukler, nimmersatte Banker und kapitalkräftige Institutionen, welche mit fremden Geldanlagen im großen Stil spekulieren …, und dabei gar nichts bewegen, was einem wirklichen Fortschritt dieses Planeten zugutekäme, außer Gewinner und Verlierer wie in einer Pokerrunde. Schlussendlich ein Nullsummenspiel unter Neurotikern könnte man fast sagen, aber das stimmt nicht. Bei dem Auf und Ab gewinnen die einen und die andern verlieren, also so lange wie diese Konstellation vorherrscht, wechselt das Geld die Besitzer, geht aber im Gesamten (noch) nicht verloren. „Verfault“ jedoch eine Aktie, unglücklicherweise noch ein sogenanntes tripple-A Papier, dann gute Nacht Romeo und Julia!

 

1991 weilte ich mehrere Monate in Brasilien (Sâo Paulo, Rio, Santos). Da war gerade das grandiose Währungs-Chaos. Mit meiner Frau ging ich zum Essen in eine ehrwürdige Churrasqueria an der Copacabana. Von der damaligen Landeswährung, dem Cruzeiro, mussten wir 1,89 Mio. von diesem farbenfrohen Exoten-Lappen hinblättern. Für Nachtisch mit Cognac und Kaffee nochmals 765.000. Natürlich haben wir gelacht, doch eine halbe Stunde später lachten wir nicht mehr. Wir wollten in einem Laden für Kinderkleider (in der geheimen Nebenstube) US$ gegen Cruzeiros umwechseln. (das war damals noch illegal). Beim Verlassen des Ladens wurden wir von der Polizei (drei bis an die Zähne bewaffnete Kerle), festgenommen, abgeführt, die Pässe beschlagnahmt und nach fast drei Stunden „Haft“, durften wir unsere Pässe wieder zurückkaufen, für je 150 US$! Aber wie Sie richtig erahnen, liebe Leserin und lieber Leser, bin ich dem Austauschmittel Geld sehr wohl gesinnt und achte pedantisch darauf, dass meine Hosentaschen voll sind, wenn ich auf Reisen gehe! Denn wer weiß, plötzlich ist das Zeug nichts mehr wert und Sie können statt schön essen gehen, nur noch auf der Plaza unter den Palmen die Schuhe putzen lassen.

 

Ich versichere Ihnen, reisen kann unheimlich Spaß machen. Man darf einfach die Dinge nicht zu eng sehen. Erstaunlicherweise erlag der Cruzeiro erst 1994 dem „Infladór“. Die Luft war draußen. Aber da ja ein ganzes Land, dazu noch ein so großes, nicht ohne Austauschmittel auskommt, wurde flugs, über Nacht, ein neues erschaffen. Der Real kam! Und man stelle sich die brasilianische Euphorie vor. Noch größer als beim Beginn des Carnavals, denn der „Wert“ dieser neuen Luftpumpe war sogar leicht höher als der verhasste US$! Die gut erprobte, weinerliche Ansage des damaligen Präsidenten, Itamar Augusto, Cautiero Franco am TV habe ich noch im Ohr. Ich gebe es offen zu, ich habe auch an dieser Stelle wieder gelacht, denn ich wusste …, ja, ja, Sie sehen schon voraus warum, genau, deswegen. Es gab einen „Chlapf“ (das ist nicht Italienisch, sondern Schwitzerdütsch) und schon nach einem halben Jahr baumelte der Real bei gerade noch der Hälfte zum US$ an den Währungsbörsen herum. Heute? Er hat sich lange gehalten, 1 Real sind etwa 19 Cents vom Dollar. Also, dasselbe Essen von damals an der Copacabana würde heute (Teuerung und Pandemie berücksichtigt) etwa schlappe 1.400 Reales kosten. Also noch weit weg von Millionen des damaligen Cruzeiros. Trotzdem, für uns wäre das heute um einiges teurer, denn 100 US$ waren damals 1,05 Mio. Cruzeiros! Wenn Sie nachrechnen möchten, vergessen Sie bitte nicht, dass der Nachtisch mit Cognac und Kaffee in den 1.400 Reales nicht eingeschlossen ist!

 

Ein großes Land imponiert meistens auch mit großen Zahlen. Gegenwärtig sind es gerade die Covid-19 infizierten. Gegen  vier Millionen, bei über 112.000 Toten. Ob die Zahlen überhaupt stimmen wissen wir nie. Nordkorea zum Beispiel ist vollkommen Virus frei! Vielleicht fressen die da Plutonium als Abwehrstoff-Erzeuger. Und was 1991 in Brasilien, insbesondere in Rio de Janeiro noch auffiel, war, der Zusammenbruch des Tourismus. Von jährlich über 2 Mio. Touristen, kamen gerade mal noch knapp 50.000 in die Stadt am Zuckerhut! Warum? Die Kriminalität war durch den Luft-Heuler, den Cruzeiro, dermaßen angestiegen, dass es mit Sport überhaupt nichts mehr zu tun hatte! Der kleine Abstecher in die armselige, aber wahre Welt des erfundenen Austauschmittels Geld, scheint es mir schon wert zu sein, doch kann ich alle Brasileras und Brasileros beruhigen, das eben geschilderte passierte überall auf der Welt immer wieder, auch „der alte Kontinent“ kann verschiedene Psalmen darüber anstimmen. Verweilen Sie doch einmal ein paar Minuten und gucken Sie sich einen 100er-Schein an. Egal was für einen. Dollar, Sterling, Euro, CHF. Da stehen eine Eins und zwei Nullen drauf. Dann hängen Sie sich eine Pappnase um und gucken ihn nochmals an. Ich garantiere Ihnen, dass Sie dann laut lachen. Genau so viel sind diese Lappen wert. Ein Lacher!

 

Denn, ohne einfältige Prognosen zu wagen, ist es doch vorgegeben, dass das Säugetier Mensch den Zuwachs seiner Spezies nicht im Griff hat. Demzufolge kommt „der Tag, die Stunde“, wo diese bunten, wertlosen Lappen einem Kilo Kartoffeln gegenüber liegen. Doch der Besitzer der Kartoffeln nur noch einen Lacher übrig haben wird  und sie auch nicht hergibt, falls der Lappen-Besitzer seine Lappen auftürmt. Denn wenn ein Lappen nichts mehr wert ist, sind auch tausend Lappen nichts mehr wert! Die Illusionisten mit den Goldbarren werden zu Beginn des Untergangs noch Erfolge zeitigen. Der eine oder andere Bauer wird seinen Hof für Gold hergeben. Doch dann? Gelangt er ebenfalls an einen Bauern, der nicht verkauft hat. Auch nicht für Gold. Deswegen hat er noch Kartoffeln, jedoch auch das Wissen, dass er Gold nicht essen kann! Dies ist jedoch Volksschultheorie. In Tat und Wahrheit wird es ganz anders zu und hergehen. Phase eins: Das, was wir gerade im März und April 2020 erlebt haben. Der Homo Sapiens geht hin und macht Hamsterkäufe, aber er bezahlt noch dafür an der Kasse. Phase zwei: Panik bricht aus, (der Nachschub ist nicht mehr gesichert, weil die Zubringer bereits unterwegs überfallen und geplündert werden).

 

Die Verdammnis, in die sich die Missgeburt aus Planetarien hinein manövriert hat, Kapitalismus gepaart mit Überbevölkerung, ist auf der Zielgeraden. Die Machthabenden  sind gewappnet und werden vor gar nichts zurückschrecken. Die billigen Vorhänge, christliche soziale Parteien, evangelische Schulen, kirchliche Internate, biblische Heime und endlos fortgesetzt in vielen andern Sprachen, spotten uns die Lüge in unverschämter Weise ins Gesicht. Denn, wenn es dann hart auf hart geht, wird es auf einen Schlag keine Christen, keine Evangelisten usw. mehr geben, sondern nur noch den Überlebenstrieb, Plünderer und Mörder. Der Rückzug nach Planetarien ist dem Menschen verwehrt. Zu weit weg, er würde auch gar nie aufgenommen, sondern mit Schimpf und Schande abgewiesen. Abgesehen davon weiß er gar nicht, wo sich sein Ur-Planet befindet und darüber hinaus ist er technisch bis heute gerade Mal in der Lage, die paar Meilen zum Mond bemannt in Angriff zu nehmen. Fehlanzeige auf der ganzen Linie. Aber selbst wenn, rein nur angenommen, es würden es welche schaffen! Das erste Meisterwerk würde darin gipfeln, dass sie sich gegenseitig die Rübe einschlagen würden. Das einzige, was sie seit Beginn ihrer Existenz beherrschen und woran sie mit einem echten Eifer bis heute Fortschritte erzielten und nimmermüde weiter daran arbeiten.

 

Wenn wir nachschlagen, wie zum Beispiel bis in die siebziger Jahre weltweites Reisen noch möglich war, wir stiegen in ein Flugzeug wie in den Bus, die Straßenbahn oder den Zug. Keine Wartezeiten, keine lästigen Sicherheits-Kontrollen. Doch dann kamen die ersten Flugzeug-entführungen, danach die Terror-Anschläge, als Auflockerung nun ein Virus, welches dem dummen Säugetier auf lästige Weise nahebringt, dass es keineswegs einfach so wieder verschwinden wird, sich möglicherweise sogar als Vorreiter versteht und bald noch eine viel härtere Version einzufahren gedenkt? Was dann?

 

Fortsetzung folgt …!

 

Hier, bei Pauli Esposito und im September-Newsletter 2020

 

 

Ja, was macht Ihr dann ?

Wir stammen nicht vom Affen ab! Teil V

(Urheberrechte & Copyrights © by Pauli Esposito)

 

Was wir, also ca. 12,5 Millionen Gesinnungsgenossen (ich bin darin mit eingeschlossen!), sehen, jedoch nicht begreifen können, ist, dass die Ausgesetzten aus Planetarien tatsächlich dieses offensichtliche Problem der Überbevölkerung gar nicht erkennen wollen. (es ist ihnen völlig schnuppe). Teilweise dürfte sich das „nicht-erkennen-wollen“ darin begründen, dass durch die Deformation und Degenerierung des einzelnen Individuums, (zwangshafte Flucht in die Kapitalwelt), wo eine möglichst große Zahl an beschäftigten Erdenbürgern, also die arbeitende Masse, die nach dem Austauschmittel Geld lechzt, Dinge herstellen und verkaufen muss, welche ohne jeglichen Nutzen sind und dadurch eine Rückkehr zu einem natürlichen Leben (Natur, Selbstversorger),

endgültig abhandengekommen und für immer gestorben ist.

 

Dass dadurch immer mehr Ghettos, Favelas, Slums, also Elendsviertel geschaffen werden, interessiert kaum jemand und die „großen Samariter“, die mit ab und zu Spenden oder einer Patenschaft sich gleich als Weltretter aufspielen, sind genauso Ignoranten wie die, die nie etwas spenden. Mit dem lächerlichen Austauschmittel Geld wurde zur Rettung der Welt noch gar nichts Positives bewegt. Natürlich kann man damit herumprahlen, sich wichtigmachen und innerhalb einiger Milliarden Dummköpfen Eindruck schinden, sogar ein Gewissen beruhigen (sofern vorhanden), aber sonst? Hilfswerke? Taschenfüller! Groß in Mode sind natürlich Stiftungen, die vorgeben, den Armen dieser Welt zu helfen. Die Idee dazu hatte schon Al Capone!!

 

Bei dieser Gelegenheit ein kleiner Gedankenflash; kann mir jemand nachweisen, dass er schon einmal durch ein Affen-Ghetto, eine Affen-Favela oder ein Affen-Slum gepilgert ist? Nein? Ich auch nicht! Komisch, nicht wahr? Dagegen sehen wir Millionen von sogenannten Tierliebhabern. Sie verfügen über genügend von dem Austausch-mittel Geld, mieten oder kaufen sich große, moderne Geländewagen und versauen in tausendfachen Trecks Tag und Nacht die zum Naturschutzgebiet vorgelogenen Tier-Reservate vorwiegend in Afrika.

 

Absicht: Eindringen, aufscheuchen, stören, belästigen, filmen, fotografieren, mit Lärm und Abgas ein Paradies verkommen lassen, um sich aufzugeilen daran, wie ein paar Löwen einen Büffel reißen.

 

Dazu gab ein (siehe YouTube), wohl völlig kranker Zeitgenosse den Kommentar ab, als beim Büffel nach einem etwa 20-minütigen Todeskampf ersterer eintrat; „die Seele des Büffels ist jetzt im Himmel“! Wie tragisch ist es doch, von so vielen Kranken umzingelt  sein zu müssen.

 

In monatelanger Arbeit haben einige unserer Leute versucht, in einer repräsentativen Studie zu erarbeiten, wie viele Hektar Land eine fünfköpfige Familie brauchen würde, um (selbstversorgend) ein angenehmes Leben führen zu können. Dies unter der Auflage, dass die Anzahl der Familienangehörigen pendelt von 4 bis 7, die 7 jedoch nie überschreitet. Es gibt Haustiere, jedoch keine Maschinen, (Traktors und größere). Es gibt Werkzeuge, (Stand 1950) jedoch kein Strom. Das Land besteht aus Acker, Weide und Wald. (teilweise auch Wasser wie Seen, Bäche, Flüsse, Weiher, Meer). 

 

Die Arbeit ist sehr umfangreich und höllisch interessant. Wenn sie fertig ist, werden wir sie in möglichst einfacher Sprache publizieren.

 

Zurück zu den Affen. Zum Glück sind sie noch da, und dies immer noch in vielen Variationen. Sie sind verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Je nach Größe ihrer Art, haben sie auch natürliche Feinde, die ihnen für das leibliche Wohl an den Kragen wollen. Die für sie jedoch undefinierbare Gefahr ist das Säugetier Mensch. Die einen behandeln sie gut, andere missbrauchen sie für eine unnatürliche Vermenschlichung und die Kriminellen schicken sie mit vielseitigen Projekten ins Verderben und in den Tod. (Tierversuche, Raumfahrt, Folter usw.).

 

 

Dabei dürfen wir bestimmt auch den Film „Planet der Affen“ etwas näher unter die Lupe nehmen. Und zwar den ersten aus dem Jahr 1968 mit Charlton Heston. Was danach folgte war nur noch billiger Nachhall, etwa wie …, Rocky VII! Im Klartext, das Austauschmittel Geld wurde weiter von denen umgesetzt,  die auch für Rocky CXXVIII noch Geld ausgeben würden! (Dummdudummdumm, das ist eine schottische Pauke!)

 

Der Planet der Affen. Als Unterhaltung ein guter Film. Interessant dabei, wie selbstverständlich und schonungslos es den Filmemachern gelang, dem Affen gleich alles Böse und Schlechte, was nur das Säugetier Mensch kennt und praktiziert, einfach so unterzujubeln. Geeignet dazu, der Gorilla. Groß, brutal, böse, gewalttätig.

 

Ausgerechnet der Gorilla, der dem dummen Homo Sapiens im sozialen Verhalten um Lichtjahre überlegen ist? Wie viel Dummheit und Unbedachtes schlummert denn wirklich in uns? Mit welcher großen Erleichterung sind die Planetaren damals wohl mit ihrem Raumschiff  mit dieser Mischpoke weg geschwebt? Was für eine gigantische Arroganz muss sich in der verpfuschten Verkabelung des Menschen generiert haben, dass er sich selbst eine solche Wichtigkeit zuordnet?

 

Ist mir völlig bewusst, dass dies, was ich hier zu Papier bringe, vielen gar nicht gefällt. Ich versichere all denen, dass mir das aber so lang wie breit ist. Die letzten 150 Jahre Menschendasein reichen dicke aus, um zu erkennen, was hier auf diesem Planeten los ist. Er ist total und dies seit 70 Jahren, überbevölkert und als reale Aussicht steht eine Nettozuwachsrate von über 70 Millionen jährlich an. Niemand kann dies verhindern, auch kein neurotischer kranker aus Nordkorea oder ein Kasper wie Trump oder jemand von dem wir noch gar nichts hörten. Coronavirus? Wir wissen gar nichts, daran ändert auch millionenfaches Gelaber nichts.

 

Und wie weiter? Stellen wir uns einmal folgendes Szenario vor. Verantwortungsvolle Politiker kommen zum Schluss, dass nur mit einer langfristigen Planung die vorherrschende Überbevölkerung herabgemindert werden könnte. Zum Beispiel vorerst über eine ganze Generation kein Nachwuchs mehr. Ließe sich bestimmt rechnen. Doch wie würde das in der Praxis aussehen? Nehmen wir naheliegender Weise wieder das Verhalten der Menschen von jetzt, in der Pandemie  als Richtschnur. Nur einmal Zentral- und Nord Europa.

 

Zwischenfrage; haben Sie meine kleine Exkursion in die Welt der Pappnasen noch intus? Ja? Dann sind Sie bestimmt mit mir einig, dass sich jedes weitere Wort zu diesem Thema erübrigt!

 

Wenn beim Bau eines Hauses der Dachstuhl falsch konstruiert wurde, kann man ihn wieder gänzlich abbauen und neu aufbauen. Wurde hingegen das Fundament falsch berechnet und betoniert, muss alles, was darauf steht und das Fundament selbst, zerstört und neu gebaut werden. Das ist der Ist-Zustand des Planeten Erde.

 

Wir spielen in Seminaren und Brainstormings verschiedene Szenarien durch. Dazu laden wir mitunter auch außenstehende Leute ein – die unbefangen unserer Gesinnung, mitwirken, die uns dann und wann überraschen, insbesondere mit Widersprüchen, die für sie selbst gar keine darstellen.

 

Beispielsweise ging es einmal um ein Naturschutzgebiet, worin auch vereinzelte Wohnhäuser standen, Biotope, Moorlandschaft usw. deren Bewohner sich vehement gegen den Umstand wehrten, dass die Schweizer Armee dieses Gebiet für einen Waffenplatz beanspruchte und den Bewohnern Kaufangebote machte. Ihre „Umweltschutz-Gesinnung“ hielt so lange an, bis die Kaufpreise der Armee ihre große Umwelt-Résistance zum Einsturz brachten. Dieses Happening wurde im CH TV live übertragen. Da die Schweiz jedoch die einzige direkte Demokratie der Welt ausübt, kam es danach zu einer Volksabstimmung, welche das Armee-Projekt in den Keller schickte. Die Geldgeilen gingen für einmal leer aus, aber auch nur ausnahmsweise und weil sie in der Minderzahl waren!

 

Fortsetzung folgt, diesmal erst im November, weil ich für drei Monate in Argentinien sein werde!

 

Grüße, Ihr Pauli Esposito