WEITERBILDUNG

In keiner andern Branche der Welt gibt es mehr Lernangebote wie im Texte verfassen, schreiben, redigieren, sich als AutorIn zu betätigen usw.

Warum?

Das wissen nicht einmal die zwischen drei und viertausend vom Menschen erschaffenen Götter!

Warum nicht?

Weil sie zwar – wiederum vom Menschen – aus sämtlichen auf diesem Planeten verfügbaren Materialien erschaffen wurden, also von Dreck bis hin zu Gold, nur, zum Leben erwecken, gelang dem Menschen nicht, wie so vieles andere auch nicht. Dafür halten jedoch die Mythologien her, worin der sprachlich gewandte, mitteilsame Mensch, das ganze Spektrum von Räuber-geschichten über Götter ausleben konnte, was auch heute noch, viele Leser fasziniert und sie glauben lassen, was immer sie glauben möchten. Mehr als Glaube war es aber nie und wird es auch bis zum letzten Tag nie sein. Da Glaube angeblich aber selig macht, klammern sich viele, vor allem psychisch und physisch schwächere Menschen an Glaubenssymbole, weil für sie ohne diesen artifiziellen Halt, das Leben nicht weitergeht.

 

Es scheint ein geheimes Bedürfnis des Menschen zu sein, sich mitteilen zu wollen. Die einen tun das pausenlos. Das stellen wir am besten fest, wenn wir in Gemeinschaft sind. Bei einem Bankett, an einem Lagerfeuer, an einer Zusammenkunft, an den zigtausenden von Stammtischen und überall, wo Menschen aufeinandertreffen und länger miteinander verweilen. Man trifft auf die Laberer, die nicht sein können, ohne sich mitteilen zu müssen, egal, ob dies die andern Anwesenden interessiert. Besonders tragisch sind die Zeitgenossen, die sich laufend wiederholen. Aber es gibt natürlich auch die "Erzähler", diejenigen, denen man gerne zuhört und die wissen, dass sie die andern Anwesenden unterhalten können.

 

Diese zwei unterschiedlichen Charakteren, der "Mitteiler" und der "Unter-halter", finden sich in der Literatur wieder. Man schreibe doch eine Biografie, denn mein Leben war doch etwas Besonderes! Wirklich? Jeder Mensch hat doch ein besonderes Leben, wie wärs denn, wenn jeder und jede seine Bio-grafie schreiben würde, damit ein paar Millionen Bäume mehr gefällt werden dürften? Und dann ...., lese jeder und jede des/der andern Biografie! Wäre das nicht toll? Doch zuvor macht jeder und jede noch einen Kursus, wie man richtig schreibt! Auf dass der literarische Level nicht ins Bodenlose strauchelt. Ökonomisch wäre es sogar vorteilhaft, aus mehreren, nicht allzu umfangreichen Biografien eine Zusammenfassung zu drucken und das Werk dann aber nicht etwa Anthologie zu nennen (diese Bezeichnung muss man heute schon als Leichenschändung betiteln, wenn man aus der Moderne herum schnuppert. Wie wärs denn also naheliegender mit Kotzeologie?

 

Damit das nun einmal – als großes Anliegen – mitgeteilt ist, wenden wir uns wieder dem eigentlichen Handwerk, dem unterhaltenden Schreiben zu.

 

Es lässt sich eben nicht verwissenschaftlichen, auch wenn das ein paar SchlaubergerInnen vorgeben, so wie sich auch Kunst nicht verwissenschaft-lichen lässt. Sehr wohl kann man etwas schlecht, gut oder hervorragend ver-richten und selbstverständlich kann man sich in allem weiterbilden und verbessern, doch müssen diejenigen, die ausbilden, echte Profis sein und keine Möchtegern-Besserwisser.

 

Wir haben in den letzten zwei Jahren laufend Ausschau gehalten, was da am Markt in Sachen Schreiben an Weiterbildungs-Möglichkeiten herumgeistert. Von 08/15 bis zu sehr (unverständlich) kostspieligen Angeboten, schießen sie auch heute noch wie Pilze aus dem Boden. Es scheint tatsächlich so, als hätte nun der hinterste und letzte Erdenbürger sich dazu entschlossen, sein Buch zu schreiben!  Da müssten doch die Kassen klingeln!

 

Wenn Sie eine echt praxisbezogene Weiterbildung ins Auge fassen, wo auch das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, dann halten Sie sich an die Praktiker.

 

Gucken Sie rein bei:    www.literaturprojekt.com

 

Und ebenso bei:        https://www.literaturprojekt.com/startseite/demn%C3%A4chst-bei-bernhard/

 

Interview mit

Bernhard Horwatitsch:   https://www.youtube.com/watch?v=CRLQXC9K9T0